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Nach dem Konstruktivismus? Aktuelle Strategien der Kontextualisierung in der Neuen Ideengeschichte

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Andreas Önnerfors <[log in to unmask]>

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=?iso-8859-1?Q?Andreas_=D6nnerfors?= <[log in to unmask]>

Date:

Sat, 10 Jan 2015 18:12:15 +0000

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Tyvärr på tyska, men ett mycket intressant inlägg i den teoretiska och metodiska diskussionen om idéhistoria.

________________________________________
Från: H-NET Liste fuer Sozial- und Kulturgeschichte <[log in to unmask]> för HSK (Claudia Prinz) <[log in to unmask]>
Skickat: den 9 januari 2015 19:59
Till: [log in to unmask]
Ämne: Tagber: Nach dem Konstruktivismus? Aktuelle Strategien der Kontextualisierung in der Neuen Ideengeschichte

From: Daniel Rothenburg
<[log in to unmask]>
Date: 10.01.2015
Subject: Tagber: Nach dem Konstruktivismus? Aktuelle Strategien der
Kontextualisierung in der Neuen Ideengeschichte
------------------------------------------------------------------------

Peter Tietze / Stefan Wannenwetsch, Seminar für Zeitgeschichte, Eberhard
Karls Universität Tübingen
01.10.2014-02.10.2014, Tübingen

Bericht von:
Daniel Rothenburg, Fachbereich Geschichtswissenschaft, Eberhard Karls
Universität Tübingen
E-Mail: <[log in to unmask]>

Grundlegend für die Neue Ideengeschichte/Intellectual History ist die
Prämisse, dass erst der Kontext den Text konstituiert. In den
Kulturwissenschaften finden sich daher eine große Zahl verschiedener
Strategien, um die "komplexe Wechselwirkung zwischen sozialen
Situationen, materiellen Bedingungen, lebensweltlichen Konstellationen
einerseits und generalisierungsfähigen und generalisierten
Gedankensystemen, Diskursen oder Denkgebäuden"[1] andererseits
darzustellen. In jüngster Zeit ist indes eine Hinwendung zu einem
"Post-Konstruktivismus" erkennbar, wie er etwa von Bruno Latour mit
seiner Akteur-Netzwerk-Theorie vertreten wird, der fordert,
Kontextualisierung müsse über die Sprache und den Text hinausgehen und
auch nichtmenschliche Akteure mit einbeziehen.[2] Folgt man diesem
"material turn", so erscheint die Unterscheidung von ideeller und
materieller Welt obsolet, was auch die Frage nach den "Strategien der
Kontextualisierung" innerhalb der Ideengeschichte aus einem neuen
Blickwinkel thematisch werden lässt, wenn nicht sogar die
"Kontextualisierung" durch die Kategorie des Netzwerks grundsätzlich in
Zweifel gezogen wird.

Der Workshop "Nach dem Konstruktivismus? Aktuelle Strategien der
Kontextualisierung in der Neuen Ideengeschichte", der am 1.-2. Oktober
2014 von Peter Tietze und Stefan Wannenwetsch am Seminar für
Zeitgeschichte der Universität Tübingen veranstaltet wurde, stellte das
Problem der Kontextualisierung und die daran gekoppelten Zweifel an der
Tragfähigkeit des Konstruktivismus daher gleich in den Titel und den
Mittelpunkt des Interesses.

Dieses Interesse war dreifach: Die erste Sektion des Workshops
beschäftigte sich mit neuen ideengeschichtlichen Theoriebildungen vor
dem Hintergrund der problematisch gewordenen Kopplung von
Kontextualisierung und Konstruktivismus. Die zweite Sektion nahm die
Frage in den Blick, wie der "Materialität" von Ideen theoretisch
Rechnung getragen werden kann. Schließlich war die letzte Sektion der
Aneignung und Anwendung von Theorieangeboten im Sinne eines
ideengeschichtlichen Werkzeugkastens gewidmet.

Die Veranstalter eröffneten den Workshop mit einem historischen
Rückblick auf die Entwicklung der Ideengeschichte. Aus einer sich als
Geistesgeschichte verstehenden Disziplin, welche die "Herrschaft des
Geistes über die Wirklichkeit" (E. Cassirer) postulierte[3], über deren
Scheitern nicht nur an der Erfahrung des Nationalsozialismus, sondern
auch an ihrer Unfähigkeit, politischen Machtverhältnissen und Mythen
entschieden kritisch gegenüber zu treten, entstand eine erneuerte
Ideengeschichte, die ihre Gegenstände nicht mehr als überzeitliche
Entitäten auffasste. Heute stelle sich nun die Frage, ob wir es mit
einem epistemologischen Bruch zu tun haben, der ein Ende der Herrschaft
des Konstruktivismus bereiten könnte.

HELGE JORDHEIM (Oslo) gab sich in seiner Keynote als "abtrünnigen
Kontextualisten" zu erkennen, wenn er in seinem Vortrag dem Unbehagen
Ausdruck gab, dass die Einbeziehung des Kontexts zu einer Binsenweisheit
geworden sei: Ein zur Selbstverständlichkeit gewordener
"Kontextualismus" rufe geradezu nach einer Kritik. Möglicherweise, so
Jordheim, liege das Problem in der Auffassung von "Kon"-Text als
"Cum"-Text: Dadurch grenze man Text und Kontext so voneinander ab, dass
sie in einem Verhältnis von interpretans und interpretandum
hierarchisiert würden. Es bleibe aber unklar, wie Text und Kontext
auseinanderzuhalten seien, außer man greife auf das klassische Primat
des "Höhenkammtextes" zurück. Jordheim skizzierte daher mit Blick auf
die Etymologie von contexere im Sinne von "weben" einen alternativen
Ansatz zur Bestimmung des Verhältnisses von Text und Kontext: Diese
stünden in keinem hierarchischen Verhältnis, sondern in einem
wechselseitigen Verflechtungsprozess, wobei die Frage, wer denn hier
webe, vorerst offen bleiben müsse.

BENEDIKT BRUNNER (Münster) fragte in seinem Vortrag nach möglichen
Verbindungen semantischer und praxeologischer Strategien der
Kontextualisierung. Sein "Theorie-Mix", mit dem er im Rahmen seines
Dissertationsprojektes die Persistenz, Veränderungen und strategische
Verwendung des Konzepts der "Volkskirche" in der Evangelischen Kirche im
"Zeitalter der Extreme" untersucht, bedient sich eines "weiten"
Praxisbegriffs, der sowohl intellektuelle, als auch habituelle Praktiken
einschließt. Für das Konzept der "Volkskirche" seien auch gerade die
habituellen Amtshandlungen als zentrale Elemente zu verstehen, die
handlungsleitend und damit an seiner Durchsetzung beteiligt gewesen
seien.

TIMOTHY GOERING (Bochum) konstatierte in seinem Vortrag ein
"ideengeschichtliches Revival", aller Unkenrufe der
"no-nonsense-Historiker" zum Trotz. Goering plädierte zwar für einen
"methodischen Konstruktivismus" als sicheres Fundament der
Ideengeschichte, forderte aber zugleich eine Erweiterung ihres
Instrumentariums. Der aus der analytischen Philosophie entlehnte Begriff
"Handlungsgründe" sei neben die bereits etablierten Analysebegriffe zu
stellen, um die traditionellen wissenssoziologischen
Kontextualisierungsstrategien zu ergänzen. Denn ein Handlungsgrund sei
ein in einem Begründungskontext gegebener "deontischer Zwang", der als
solcher handlungsleitend wirke. Eine "Ideengeschichte der
Handlungsgründe" reflektiere somit darauf, dass verschiedene Kontexte
auch verschiedene Begründungspraktiken bedingen und Ideen mithin als
Rechtfertigung für die Herstellung oder Aufrechterhaltung von
Machtverhältnissen dienen können.

Die zweite Sektion, welche die Materialität der Ideen in den Blick nahm,
eröffnete HUBERT KNOBLAUCH (Berlin). Er argumentierte in seiner Keynote,
der prophezeite "Tod des Sozialkonstruktivismus" sei eine Chimäre.
Latours Kritik, dass 'der' Konstruktivismus keinen Blick für Dinge und
nichtmenschliche Akteure habe[4], sei das Resultat eines
Missverständnisses, das Knoblauch mit dem Versuch einer Geschichte des
Begriffs "Sozialkonstruktivismus" auszuräumen suchte. Mittels der
Unterscheidung zwischen "Radikalem Konstruktivismus", welcher die
Mechanismen zur Konstruktion der Wirklichkeit beim Individuum verorte
und "Sozialem Konstruktivismus", der Wirklichkeit als Ergebnis
intersubjektiver Aushandlungen zwischen Subjekten ansehe, attestierte er
Latour, den ersten für 'den' Konstruktivismus schlechthin zu nehmen und
den letzten zu ignorieren; ein Missverständnis, das von
Postkonstruktivisten an die Wissenssoziologie herangetragen werde.

DANIELA ZETTI (Zürich) ging in ihrem Vortrag von der Beobachtung aus,
dass Medien grundsätzlich "selbstreflektiv" seien, und fragte nach den
möglichen theoretischen und methodologischen Konsequenzen für die
Geschichtswissenschaft. Neuere Ansätze wie etwa L. Gitelmans Verhandlung
von Medien als historische Subjekte stellen demzufolge eine
Herausforderung des üblichen konstruktivistischen Selbstverständnisses
der Mediengeschichte dar. Die Geschichte der Medien werde nicht aus
einer unabhängigen Beobachterperspektive 'konstruiert', sondern im
Gegenteil: "the critic is [...] always already being 'done' by the media
she studies." (L. Gitelman)[5] Dieser verabsolutierten Position des
Mediums stellte Zetti das von J.T. Caldwell entwickelte Konzept der
"televisuality" zur Seite.[6] Medien wie das Fernsehen demonstrieren
demnach ihre "Gemachtheit" und eröffnen damit den Blick auf Sprecher und
Produzenten. Zetti machte somit darauf aufmerksam, dass die
Selbstreflektivität der Medien es nicht ausschließt, dass ihre "Macher"
und ihre Historiographen sie in je konkret zu bestimmendem Maße
reflektiert beobachten und formen können.

CLAUDIA ZILK (Tübingen/Marbach) zeigte anhand ihres
Dissertationsprojekts zur "edition suhrkamp", wie das Materielle
zugleich ein intellektuelles Ordnungsmuster darstellt. Denn ausgehend
vom Konzept des "Paratexts" (G. Genette) kann das Design dieser
Taschenbuchreihe als einheitsstiftender Faktor gelesen werden.[7] Dieses
vermöge unter den selbstständig erscheinenden Texten Bezüge
herzustellen, die sie in einen sinnhaften Gesamtzusammenhang
integrieren. Zilk argumentierte, dass die Wirkung der für ihren
kulturkritischen Anspruch bekannten Reihe ohne die Hinzunahme ihres
Designs, des "Regenbogens", nicht begriffen werden könne. Schließlich
rufe das wechselseitige Bedingungsverhältnis von Text und Reihendesign
weitere Fragen hervor, etwa, ob der kritische Anspruch der Reihe nicht
durch ihren Status als "Designobjekt" wieder subvertiert werde.

CHRISTIAN STADERMANN (Tübingen) unternahm zum Auftakt der dritten
Sektion den Versuch, den für die Neuzeit entwickelten methodischen
Zugriff des Contextualism auf ein Thema aus der Geschichte des
Frühmittelalters anzuwenden. Könne noch sinnvoll von intertextuellen
Bezügen gesprochen werden, wenn große zeitliche und geographische Räume
zwischen den Quellen liegen? Und könne der Ansatz auf nicht primär
textuelle Quellen wie etwa Münzen ausgedehnt werden? Mit Quentin
Skinners Methode versuchte er[8], die Absichten des Chronisten Fredegar
aus dessen diskursivem Kontext zu rekonstruieren, wobei er drei Schritte
vornahm: die Datierung auf den Zeitraum zwischen 662 und 868, die
soziokulturelle und institutionelle Verortung des Sprechers sowie die
Rekonstruktion des politischen Kontexts. Die umstrittene Chronik sei, so
eine These, als säkulare politische Legimitation aufzufassen.

ALEXANDER JORDAN (Florenz) stellte sein Dissertationsprojekt über den
Einfluss Thomas Carlyles auf die englischen Chartisten und die Anfänge
der Labour-Partei vor. Jordan diskutierte zunächst verschiedene
Theorieangebote und wog sie gegeneinander ab. Er argumentierte
schließlich, geleitet vom Ansatz der Cambridge School, dass die
Rezeption Carlyles nicht nur zur Formierung eines Klassenbewusstseins
der englischen Arbeiter beigetragen habe, sondern auch dazu führte, dass
die Chartisten sich von rein politischen Forderungen wie dem allgemeinen
Wahlrecht zu sozialen und wirtschaftlichen Zielsetzungen bewegt hätten.
Carlyles Schriften hätten sowohl auf Intellektuelle und Journalisten,
als auch auf Arbeiter Einfluss ausgeübt, nicht aber seine
anti-demokratischen Impulse.

MATTHÄUS WEHOWSKI (Tübingen) thematisierte in seinem Vortrag einen
Teilbereich seiner Masterarbeit, in dem er die Rolle von Massenmedien im
Ost-West-Konflikt bei der Verbreitung politischer Ideen analysierte.
Hierbei habe die Satellitentechnik eine Schlüsselrolle gespielt, da sie
Teil des Modernisierungswettlaufs zwischen Ost und West gewesen sei.
Denn die um die Geschlossenheit ihres Kommunikationsraumes bemühten
RGW-Staaten fanden sich demzufolge in der Zwangslage wieder, dass sie
die technische Entwicklung nicht verhindern konnten und wollten,
gleichzeitig aber nicht über die Mittel verfügten, den Wettlauf um die
"Suggestivität der Bilder" in ihrem Sinne zu gestalten. Der vormals
nahezu geschlossene Kommunikationsraum des Ostblocks sei dadurch
durchlässig geworden.

JULIA ANGSTER (Mannheim) beschloss mit ihrer Keynote den Workshop. Ihr
Plädoyer für einen als "fröhliches Raubrittertum" verstandenen
Methodenpluralismus mit "Freude an der Kontingenz" war der Frage
gewidmet, wie in der Geschichtswissenschaft der Schritt von Theorie zu
methodischer Umsetzung gemacht werden könne. Angster ging von der
Beobachtung aus, dass in der historiographischen Praxis aus
theoretischen Vorannahmen ein Erkenntnisinteresse gebildet werde, das
dann wiederum eine Präzisierung der theoretischen Vorannahmen erfordert.
Der häufig beobachtbare Pluralismus der Theorieansätze sei somit ein
Mittel, die verschiedenen Facetten eines Gegenstandes aufzuzeigen. Ein
Narrativ sei stets das Produkt theoretischer Anstrengungen, die
mitreflektiert werden müssten. Das heuristische Modell für eine
Ideengeschichte, die sich dieses "reflektierten Pluralismus" bediene,
sei die Annahme, dass Ideen Erfahrungen prägten und wiederum Erfahrungen
Ideen veränderten. Doch diese Heuristik in einen "Ansatz" zu
transformieren, hieße ihn selbst zu erfinden; die Lücke müsse immer
wieder aufs Neue geschlossen werden.

Die Abschlussdiskussion leitete Peter Tietze durch ein Resümee der
verschiedenen Beiträge ein. Angesichts der in den Vorträgen in
verschiedenster Hinsicht zum Ausdruck gebrachten Beobachtung, dass
sowohl der konstruktivistische Grundkonsens als auch die eng damit
verbundenen Kontextualisierungsstrategien der Ideengeschichte vor neuen
Herausforderungen stehen, rückte die Thematisierung und
Problematisierung der diachronen wie synchronen "Widerständigkeit" von
Ideen bzw. ideellen Konstruktionen verstärkt in den Blick. Auch im
Bewusstsein der Vernetzungen und Verflechtungen erweisen sich somit
ideengeschichtliche Gegenstände als irreduzibel in ihrer eigenen
Zeitlichkeit und Logik.

Konferenzübersicht:

Peter Tietze / Stefan Wannenwetsch (beide Tübingen), Begrüßung und
Einführung

Sektion I: Entwicklung ideengeschichtlicher Theoriebildungen

Helge Jordheim (Oslo), Keynote: Contexere heißt weben: Ideengeschichte
im (ausklingenden) Zeitalter der Kontextualisierung

Benedikt Brunner (Münster), Die neuen Kontexte religiösen Wissens im
Zeitalter der Extreme

Timothy Goering (Bochum), Handlungen und Gründe. Ideengeschichte
jenseits des Konstruktivismus

Sektion II: Does matter matter? Zur Materialität der Ideen

Hubert Knoblauch (Berlin), Keynote: Der Scheintod des
Sozialkonstruktivismus

Daniela Zetti (Zürich), Die Selbstreflektivität der Medien. Ansätze
zwischen Medienforschung und Geschichtswissenschaft

Claudia Zilk (Tübingen/Marbach), Judging a book by its cover

Sektion III: Anwendung und Aneignung ideengeschichtlicher Methoden

Christian Stadermann (Tübingen), Hausmeier Ebroin, Kaiser Konstans II.
und die Legitimation merowingischer Herrschaft in Gallien im 7.
Jahrhundert

Alexander Jordan (Florenz), Die Saint-Simonisten, Thomas Carlyle und die
intellektuellen Ursprünge der Labour-Partei

Matthäus Wehowski (Tübingen), "A transnational European Communication
Space?" - Satellitentechnik und der Wettkampf der Ideen im Kalten Krieg
der 1970er-Jahre

Julia Angster (Mannheim), Keynote Methodenpluralismus als
'Werkzeugkasten': Zur Gratwanderung zwischen theoretischer Konsistenz
und historischem Gegenstand

Anmerkungen:
[1] Lutz Raphael, "Ideen als gesellschaftliche Gestaltungskraft im
Europa der Neuzeit": Bemerkungen zur Bilanz eines
DFG-Schwerpunktprogramms, in: ders./Heinz-Elmar Tenorth (Hrsg.), Ideen
als gesellschaftliche Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit. Beiträge
für eine erneuerte Geistesgeschichte, München 2006, S. 11-27, hier S.
12.
[2] Vgl. beispielsweise Bruno Latour, Die Hoffnung der Pandora.
Untersuchungen zur Wirklichkeit der Wissenschaft, Frankfurt am Main
2000, sowie ders., Das Parlament der Dinge. Für eine politische
Ökologie, Frankfurt am Main 2001, S. 285-331.
[3] Ernst Cassirer, Gesammelte Werke. Hrsg. von Birgit Recki. Teil 17:
Aufsätze und kleine Schriften (1927-1931). Text u. Anm. bearb. von
Tobias Berben, Hamburg 2004, S. 207-219, hier S. 219.
[4] Vgl. Hubert Knoblauch, Wissenssoziologie, 3., überarb. Aufl.
Konstanz 2014, S. 251.
[5] Lisa Gitelman, Always already new. Media, History and the Data of
Culture, Cambridge, MA 2006, S. xi.
[6] John Thornton Caldwell, Televisuality. Style, Crisis and Authority
in American Television, New Brunswick 1995.
[7] Gérard Genette, Paratexte. Das Buch vom Beiwerk des Buches,
Frankfurt am Main 1989.
[8] Quentin Skinner, Visionen des Politischen, Frankfurt am Main 2009.

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